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Ionisierung für Gewerbe & Zuhause

Beseitigen Sie Gerüche, Keime und Schadstoffe aus der Luft ohne Chemie. Der zum Patent (Offenlegungs-Nr DE10 2013 012 268 A1) angemeldete Ionisierer Ionic Air der G&S GmbH ist ein Gerät mit einmaligen Leistungsdaten…

Blitz - ein natürlicher Ionisierer

Bei Blitzschlag ist der Ionenanteil in der Luft besonders hoch. Die elektrische Entladung beim Blitzschlag ist eine natüliche Ionisierung – wunderbar, um Kraft zu tanken und eine saubere Luft zu atmen.

Luftionisierer GS Pro

Ionisierung bei Gewitter

Der natürliche Ionenanteil in der Luft ist bei Blitzschlag am höchsten.

Die wissenschaftlichen Hintergründe der Ionisation

Grundlagen der Ionisation

Atome als Bausteine aller alltäglichen Stoffe bestehen selbst aus Atomkern und dessen Hülle. Kerne besitzen nahezu die gesamte Masse ihres Atoms – bei nur etwa einem Zehntelpromille seines Durchmessers. Atomkerne bestehen unter anderem aus elektrisch positiven Protonen. Womöglich mehrschichtige Atomhüllen bestehen aus negativen Elektronen. Positiver Kern und negative Hülle binden sich elektrostatisch aneinander.

Gewöhnlich besitzen Atome Protonen und Elektronen in gleicher Zahl und sind damit nach außen elektrisch neutral. Besitzen Atome mehr Elektronen als Protonen, erscheinen sie also negativ geladen. Umgekehrt wirken Atome mit weniger Elektronen als Protonen positiv geladen. In beiden Fällen heißt solch ein Atom auch Ion (griech.: Wanderndes, Gehendes): Das Ion bewegt sich ja bei Anziehung oder Abstoßung durch andere elektrische Ladungen. Umgekehrt bewegen Ionen jene anderen Ladungsträger. Zudem ändern Ionen chemische Eigenschaften der Atome, die sie binden.

Ionisationsgeräte

Zur Reinigung kommen speziell Ionisierungsgeräte zum Einsatz. Druckluftbasierte Systeme in diversen Varianten arbeiten dabei über einige Meter Entfernung auf großen Flächen. Kleinere Systeme eignen sich als Tischgeräte für Detailreinigungen. Ionisierungsgeräte beseitigen auch elektrostatische Aufladungen von Objekten. So reduzieren sich spontane Entladungen mit Funkenbildung und Explosionsgefahr in bestimmten Bereichen. Diese elektrostatischen Lösungen erhöhen die Wirtschaftlichkeit von Produktionsprozessen deutlich: Reinigung bzw. Entladung von Teilen erfolgt gründlicher und rascher als mit konventionellen Verfahren. Entladungen empfehlen sich beispielsweise bei Fertigung sensibler elektronischer Komponenten. So reduzieren sich Funkenbildungen, deren Ströme sensible Bauteile schädigen. Reinräume zur Produktion von Hightech-Elementen diverser Branchen nutzen ebenfalls Ionisiergeräte. Ionisatoren in Luftreinigern neutralisieren neben Staub auch Gerüche. Ionen binden weiterhin gewisse Rauchteilchen. Zudem desinfizieren Ionisationsgeräte: Manche Ionen binden an bestimmte Bakterien und Schimmelpilze und ändern deren Oberflächen. Dadurch enden potenziell gefährliche Stoffwechselprozesse dieser Lebensformen.

Ionisierung und Elektronen

Ionisation oder Ionisierung entfernt womöglich ein oder mehrere Elektronen von einem elektrisch neutralen Molekül oder Atom. Zurück bleibt also ein positiv geladenes Ion. Umgekehrt fügt Ionisierung womöglich ein oder mehrere Elektronen an ein Atom oder Molekül. Übrig bleibt ein negatives Ion. Das Abtrennen von Elektronen erfordert bei Edelgasen die meiste Ionisationsenergie: Diese Gasmoleküle neigen am wenigsten zur Abgabe von Elektronen. Alkalimetalle dagegen geben sehr leicht ein Elektron ab. Jedenfalls führen diverse Prozesse zur Ionisierung, etwa Stoßionisation. Dabei stößt zum Beispiel ein freies Elektron ein Elektron eines Atoms fort. Feldionisation reißt Elektronen in einem stark positiven elektrischen Feld von ihren Atomen. Zurück bleiben jene Atome also als positive Ionen. Autoionisation geschieht gelegentlich besonders energiereichen Atomen: Sie stoßen mit einem Teil ihrer überschüssigen Energie eines ihrer Elektronen fort – sie ionisieren sich also selbst (autós, griech.: „selbst“).

Ionisierer und Entfeuchter

In Garagen sowie auf Dachböden empfiehlt sich jene kombinierte Entfernung von Feuchte und Verunreinigungen. Auch Küchen mit ihren Gerüchen und Wasserausdünstungen profitieren von Kombigeräten. Batteriebetriebene Einheiten gestatten ihren Betrieb nahezu überall: Passagierzellen von Pkws und Lkws sowie Wohnwagen wirken so angenehm trocken. Speziell in feuchten Zeiten reduzieren sich damit auch modrige Gerüche in Vehikeln. Gängige Ionisierungen erlauben dabei ihren Dauerbetrieb. Damit gestalten sich auch lange Fahrten in dichtem Verkehr angenehm: Während Frischluft zuströmt, lassen sich Schadstoffe und Gestank reduzieren. Daheim sinken Konzentrationen von Reizstoffen, was auch Leiden von Allergikern mildert. Speziell negative Effekte von Zigarettenrauch lassen sich so dämpfen.

Ionisierung und Schmutzpartikel

Schwere und große Staubklümpchen wachsen aus etlichen kleinen Schmutzteilchen: Sie hängen sich an negative Ionen. Dazu generieren Negativionisatoren jene anziehenden Ionen und blasen sie in Räume. Die wachsenden Staubcluster sinken und sammeln sich auf niedrigen Oberflächen. Dort lassen sie sich besonders bequem abwischen. Innovative Luftreiniger nutzen dieses Prinzip und vermeiden den Einsatz von Chemikalien. Die resultierende, klare Raumluft erhöht das Wohlbefinden und fördert produktives Arbeiten. Geringerer Aufwand zur Pflege von Oberflächen spart Zeit und Geld. In der Industrie entladen ionisierte Luftströme aus Düsen große Oberflächen von Kunststoffteilen. So endet ihre elektrostatische Aufladung und sie ziehen neuen Staub nicht mehr an. Vorhandener Staub löst sich im Luftstrom, was dieses Verfahren als sehr elegant auszeichnet. So lassen sich auch Werkstückträger vor ihrem Bestücken mit delikaten Teilen reinigen. Schmutzpartikel in Kunststoffflaschen verschwinden so ebenfalls ohne Wasser. Damit entfällt aufwendige Trocknung vor Befüllungen mit Endprodukten.

Entfeuchten mit Ionisation

Räumliche Strukturen von Wassermolekülen (H2O) bestimmen die Verteilung ihrer elektrischen Ladungen. Speziell bilden die beiden Wasserstoffatome (zwei H-Atome) und ihre zwei Elektronen vier Ecken einer Pyramide. In der Pyramidenmitte sitzt das Sauerstoffatom (O). Das O-Atom zieht die Elektronen der H-Atome besonders stark an. Dadurch verschiebt sich die negative Ladung dieser Elektronen zum O-Atom. Entsprechend erscheint die Molekülseite mit den beiden Wasserstoffatomen elektrisch positiv geladen. Das Wassermolekül zeigt damit als Dipol zwei getrennte elektrische Pole. Mit dieser Eigenschaft ließe sich feuchte Luft künftig womöglich sogar trocknen: Entsprechende Ionen ziehen Wassermoleküle an, die sich zu Tröpfchen vereinigen – die Luftfeuchte kondensiert im Gerät als leichter Regen bzw. Tau. So würde Ionisieren zugleich die Luft elegant entfeuchten und, wie bisher, auch reinigen. Damit entfielen aufwendige Kühlung oder hygroskopische Flüssigkeiten bzw. Adsorptionsmittel heutiger Entfeuchter.

Feuchtigkeit erkennn bevor der Schimmel kommt

Professionelle Entfeuchter für Zuhause